Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe – „den Umgang miteinander festigen“.  

Schülerinnen und Schüler lernen, sich als Teil einer Gemeinschaft zu erfahren, in der man sich gegenseitig akzeptiert und Konflikte rational geleitet austrägt und löst.

1.  Die Einführung in die neue Schule (Klassen fünf)

a)  Unmittelbar vor den Sommerferien werden Schülerinnen und Schüler der zukünftigen fünften Klassen zu einem Kennenlernnachmittag eingeladen, bei dem sie schon ihre Klassenlehrerteams, ihre neuen Mitschüler und die Unterrichtsräume kennen lernen können.

b)  Die erste Schulwoche
Nach der Begrüßung durch die ganze Schule am ersten Schultag werden die ersten zwei Stunden in der neuen Klassengemeinschaft gestaltet. In den ersten Tagen lernen die neuen Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig, das Schulgebäude und grundlegende Lern- und Arbeitsweisen kennen und erwerben die ersten Methodenkompetenzen. Damit dies besser gelingt, werden die neuen Klassen in den ersten Tagen vorwiegend von ihren Klassenlehrerteams begleitet und in entsprechender Form angeleitet Den neuen Fünftklässler wird angeboten, ein „Materialset“ zu erwerben, das alle für den Schulbeginn notwendigen Hefte und Mappen enthält.  Eltern können die Bücher, welche aus dem Elternanteil anzuschaffen sind, über eine Sammelbestellung der Schulpflegschaft beziehen. Nach unserer Erfahrung sind dies praktische Hilfen, mit denen der Start in der neuen Schulgemeinschaft besser gelingt. Die neuen Klassen werden von Teams  geleitet, die aus je einer Kollegin und einem Kollegen bestehen. Damit soll eine intensivere und individuellere Betreuung erreicht werden. Die Teams führen die Elternabende gemeinsam durch.

c)  Den neuen Klassen stehen „Paten“ zur Seite. Das sind in der Regel jeweils zwei Oberstufenschülerinnen oder –schüler unserer Schule.

d)  Alle Klassen 5 werden unter dem Begriff „Lernen lernen“ in Methoden geschult. Dies geschieht an so genannten Methodentagen. Die erarbeiteten Methoden werden in den anderen Fächern angewendet und vertieft. Hierzu wird ein genauer Plan erstellt. Es erfolgt eine Evaluation am Ende des Schuljahrs 2006/07.

Die Erprobungsstufe – „seine Schwerpunkte finden“.

Schülerinnen und Schüler lernen durch Beratung, Förderung und Betreuung ihre eigenen Schwerpunkte zu finden

1.  „Wir kennen uns schon.“ Zusammenarbeit mit den Grundschulen

a.) Seit mehr als zwanzig Jahren legt das Brackweder Gymnasium Wert auf eine enge Zusammenrbeit mit den Grundschulen, aus  denen seine Schülerinnen und Schüler kommen. Hierzu bemüht sich die Schulleitung, den Kontakt mit den Leiterinnen und Leitern der Grundschulen zu pflegen. Es finden regelmäßige Treffen der Leiterinnen und Leiter aller Brackweder Schulen statt. Zu den ersten Erprobungsstufenkonferenzen sind jedes Mal Kolleginnen von den Grundschulen eingeladen. Es findet ein wertvoller Austausch statt. Eine gegenseitige Hospitation im Unterricht ist jederzeit möglich..

b) Teutolab
Das Brackweder Gymnasium kooperiert mit den Grundschulen in der Nachbarschaft auch im Rahmen des „teutolab“. Viertklässler werden in unserer Schule von Schülerinnen und Schülern  beim Experimentieren in der Chemie betreut. Das teutolab-NETZWERK stellt eine Kooperation weiterführender Schulen in Ostwestfalen-Lippe mit dem „teutolab“ Chemie an der Universität Bielefeld dar. Die Fachschaft Chemie des Brackweder Gymnasiums hat sich seit der Gründung des Netzwerkes an dieser Kooperation beteiligt, um Schülerinnen und Schülern von Grundschulen ihres Einzugsbereiches Möglichkeiten zum Experimentieren zu eröffnen und Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. Die im letzten Schuljahr durchgeführten Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Grundschulkinder auch am Nachmittag mit Freude und viel Neugier bei der Sache sind, wenn es darum geht, kleine Naturphänomene durch eigenes Experimentieren zu erforschen. Unser Bemühen wird durch den Fonds der Chemischen Industrie, das teutolab der Universität Bielefeld, den Förderverein des Brackweder Gymnasiums und durch heimische Firmen unterstützt, die der Schule Sachmittel zur Verfügung gestellt haben.  Dadurch sind wir jetzt in der Lage, so anschauliche Themen wie „Zitrone" („Der Duft in der Zitrone“ – „Sauer macht lustig und bunt“ – „Zitrone, ein guter Haushaltsgehilfe“)  und „Milch" („Plastik von der Kuh“ - „Milcholympiade“ – „Picasso Bar“)anzubieten. Die Durchführung der Experimentiernachmittage ist nur durch ein freiwilliges Engagement von Schülerinnen und Schülern unserer Schule möglich, die die Grundschulkinder beim Experimentieren betreuen. Diese Aufgabe wurde im vergangenen Schuljahr mit großem Erfolg von Mitgliedern der jetzigen Jahrgangsstufe 11 geleistet; Schülerinnen und Schüler der Klassen  10 werden zur Zeit neu ausgebildet.

c) Grundsschul-AGs Sport
Das Brackweder Gymnasium stellt im Rahmen des Projekts „Sportbetonte Schule“ SV-Sporthelfer und Zivildienstleistende zur Verfügung, die an Grundschulen sowohl Sport-AGs als auch Hausaufgaben-Betreuung durchführen. Gleichzeitig  werden junge Talente gefördert. Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer des Gymnasiums bieten eine Sportlaufbahnberatung an.