Chemie
Ausflug nach Bad Salzuflen
Wir, die Klasse 7c, waren am Donnerstag dem 7.10.2010 auf einer Chemie-Exkursion in Bad Salzuflen.
Treffpunkt war die Haltestelle Brackwede Kirche, wo alle um halb 8 da waren.
Mit der Straßenbahn fuhren wir weiter bis zum Hauptbahnhof, um auf einen Bus zu warten, der nach Bad Salzuflen fuhr.
Der erste Teil unseres Ausfluges bestand darin, uns über den Baustil des alten Rathauses, welches 1545 erbaut wurde, zu informieren. Es ist aufgebaut wie ein Haus, hatte allerdings eine Fassade, die über die eigentliche Größe des Hauses hinausragte. Die anderen Häuser, die zu der Zeit erbaut wurden, waren ähnlich aufgebaut. Frau Zaus erklärte, dass viele alte, im Bereich der Weser erbauten Häuser, in diesem Stil erbaut wurden. Er nennt sich „Weser-Renaissance-Stil“.
Als nächstes gingen wir die Turmstraße hinauf, wo ein alter Wachturm, der so genannte Katzenturm, steht. Vor vielen Jahren war er Teil der Stadtmauer, die rund um die Stadt gebaut wurde. Jetzt existiert nur noch ein kleiner Teil der Mauer.Insgesamt gab es früher noch ein paar weitere Türme, die rund um die Mauer verteilt waren.Weiter ging es zu den Gradierwerken. Ein Gradierwerk ist ein riesig großes Holzgerüst, in dem Schwarzdornreisig aufgeschichtet ist. Von einem Solezulauf tröpfelt Salzwasser durch die Zweige in ein Sole-Auffangbecken. Dieses wird, wenn es unten angekommen ist, wieder hochgepumpt. Dies geschieht so lange, bis das Wasser weitestgehend verdunstet und der Salzgehalt nun konzentriert ist. Von 1767 bis 1945 wurden die Gradierwerke ausschließlich zur Salzgewinnung genutzt. Heute sind sie nur noch zum Anschauen und dienen den Kurgästen zum Inhalieren.

Neben einem Gradierwerk entdeckten wir ein Klangspiel, was der Großteil der Klasse ziemlich cool fand.
In der Nähe befand sich ein Thermalbrunnen. Dort wird Thermalwasser aus dem Inneren der Erde herausgepumpt. Nachdem wir uns dort einige Zeit aufgehalten haben, gingen wir weiter ins „Stadt-und Bädermuseum Bad Salzuflen“, wo die erste Gruppe den von Frau Zaus erstellten Fragebogen zum Thema Salzgewinnung bearbeitet hat.
Die andere Gruppe durfte sich währenddessen ein wenig in der Stadt umsehen.
Am Ende taten sie es der anderen Gruppe gleich und füllten ebenfalls den Fragebogen aus. Da wir ja nun Experten zum Thema Salzgewinnung waren, konnten wir uns gleich darauf zur nächsten Station, der Besichtigung eines Gradierwerkes, begeben. Nachdem wir uns nun in der Sole-Nebelkammer ausgeruht hatten, sind wir mit der Führungsleitung auf das Gradierwerk gestiegen, wo sie uns einige interessante Dinge über die Geschichte der Gradierwerke, des Kurortes sowie über Solequellen und die Verwendung von Thermalbädern erzählte. Wir verabschiedeten uns von der Dame und bekamen einen Rallyebogen. Während Frau Zaus und Frau Wald-Dasey Kaffee tranken, (ob es Kaffee war, wissen wir allerdings nicht genau), durften wir die Fragen beantworten, wobei wir auch Passanten fragen konnten. Meistens bekamen wir nur „Tut mir Leid, ich komme nicht von hier“ zu hören.
Letztendlich haben wir es aber geschafft. So fuhren wir alle zurück nach Brackwede.
Jessica Förster & Tim Hohmann

