Religion

Eine Spende an das „Haus Zuversicht"

Ist ohne Gesundheit wirklich „alles nichts“?
Gesundheit ist für uns etwas Selbstverständliches.

Für viele Menschen ist das nicht so, weil sie schwer krank sind oder mit einer Behinderung leben müssen. Im Rahmen des Religionsunterrichtes sprachen wir über die Arbeit der Diakonie am Beispiel der von Bodelschwinghschen Stiftungen.

Wir ( die Schüler und Schülerinnen des Religionsunterrichtes der Klassen 7b und 7c des Brackweder Gymnasiums ) entschlossen uns, ein Projekt für das Hospiz „Haus Zuversicht“ in Bethel zu starten, um ein Zeichen zu setzen für unsere Solidarität. Wir backten Kuchen und Waffeln, die wir gemeinsam auf dem Flur der Schule in den beiden großen Pausen verkauften. Ein unwiderstehlicher Duft durchzog unser Schulgebäude und führte dazu, dass unsere Kassen bald gefüllt waren.

Zusätzlich leistete jeder von uns Schülerinnen und Schülern einen kleinen Arbeitseinsatz zuhause gegen eine angemessene Vergütung. Dabei entfalteten sich ungeahnte Talente – von der Zubereitung eines Menüs für die ganze Familie über das Massieren verspannter Eltern bis zum Entrümpeln des Kellers der Großmutter.

Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe 310 Euro, die wir Diakon Axel Schulz, einem Mitarbeiter des Dankortes Bethel, bei seinem Besuch an unserer Schule übergaben.

Wenn demnächst für die Hospiz-Gäste und ihre Angehörigen ein festlicher Tisch gedeckt ist und Kinder ins Basteln und Malen vertieft sind, ist dies durch unseren Einsatz möglich geworden. Dann hat sich unser Bethel-Projekt rundum gelohnt.

gruppebild

Von Konrad Wißbrock und Anka Hillringhaus

 

Projekt Bethel

Viele Wochen begleitete uns im Religionsunterricht das Thema:

„Bethel – Gemeinschaft verwirklichen“. Dabei lernten wir einiges über die Einrichtung, über von Bodelschwingh und vor allem über die behinderten Menschen. Deshalb hatten wir eine Idee. Da unser Kurs diese besondere Unterrichtsreihe nicht wie jede andere beenden wollte, beschlossen wir etwas Gutes zu tun. Wir entschieden uns dafür Kuchen zu backen und diesen in den Pausen zu verkaufen. Es kam einiges zusammen aber zufrieden waren wir noch nicht, denn die Klasse wollte das Geld vervielfachen. Jeder sollte entweder durch Spenden, durch Verkäufe oder Arbeiten für z.B. die Eltern mindestens 5 Euro erwirtschaften. Was uns letztendlich auch gelang, denn wir hatten 307 Euro zusammen.

Nun stellte sich noch die Frage: Wohin? Dafür wurden mehrere Bereiche von uns Schülern vorgestellt und später ist dann  abgestimmt worden. Zur Auswahl standen unter anderem: Die Patmosschule, das Epilepsie-Zentrum, die Hospizarbeit und Street Med, eine Hilfe für Obdachlose in Bielefeld. Für die wir uns dann auch entschieden haben.

Am 18.03.2011 sind dann zwei Mitarbeiter aus Bethel gekommen, die das Geld und Briefmarken, die wir noch zusätzlich sammelten, abholten. Uns aber auch einiges über unseren ausgesuchten Bereich Street Med erzählten.

Besuch der Mitarbeiter aus Bethel Besuch der Mitarbeiter aus Bethel

Diese Unterrichtsreihe war auf jeden Fall etwas Besonderes. Wir haben viel über die Bodelschwinghschen Anstalten gelernt und sehen nun die behinderten Menschen mit ganz anderen Augen.