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Hier ein paar Eindrücke von der Abschlussfaht der Lateinkurse 2019 nach Rom.

Vor dem Kolosseum In der Villa Hadriana

Vor dem Kolosseum

In der Villa Hadriana

Deckenfresko im Kartenraum der Vatikanischen Museen Die Kuppel des Petersdoms

Deckenfresko im Kartenraum der Vatikanischen Museen

Die Kuppel des Petersdoms

Gemeinsames Abendessen in der Pizzeria Gemeinsames Abendessen in der Pizzeria

Gemeinsames Abendessen in der Pizzeria

Gemeinsames Abendessen in der Pizzeria

Einen ausführlichen Reisebericht kann man hier lesen.

Die Romfahrt 2019 – für viele von uns das erste Mal außerhalb von Deutschland und das Eintauchen in eine europäische Kultur so voller Geschichte wie keine andere. Wir trafen uns voller Aufregung am Bielefelder Hauptbahnhof, um eine Reise von ca. 8 Stunden anzutreten, wobei bis heute nicht klar ist, ob der Flug über das Meer oder das Fahren in der Schwebebahn das größere Highlight waren. Nach einer guten Stunde Busfahrt durch die Straßen Roms und einem guten Ausblick auf die italienische Architektur kamen wir endlich in unserem Hotel an. Nach einer kurzen Pause machten wir uns alle auf den Weg, ein gutes Lokal zum essen zu finden, um später uns alle überraschender Weise im gleichen Lokal wieder zu finden, welches jedoch einen sehr überzeugende Pizza servierte und von sehr lieben Menschen bedient wurde.

Nach der ersten, sehr gebrauchten Nachtruhe wurden wir auch direkt von einem leichten Frühstück begrüßt und starteten in den Tag. Nach einem kurzen Einkaufstripp in den nahen Supermarkt ging es zu unserer ersten Station – das Kolosseum. Bekannt als ein wichtiger Teil der römischen Geschichte und Schauplatz vieler blutiger Kämpfe und tragischer Reden beeindruckt es außerdem mit seiner wahnsinnigen Größe und ist ein architektonisches Meisterwerk erbaut zu den Zeiten 70 nach Christus. Mit seinen über 1.950 Jahren, die es bereits steht, ist es trotz allem immer noch das größte Amphitheater jemals gebaut und ein Muss für jeden, der Rom besucht. Jeder Stein hat seine Geschichte und man setzt sich gerne aus Versehen auf ein beeindruckendes Werkzeug der damaligen Zeit, ohne es zu wissen – glücklicherweise gibt es viele private Gruppenführer und Tourguides, die einen gerne darauf hinweisen und mit beeindruckenden Fakten versorgen.

Nachdem noch schnell ein Gruppenfoto gemacht wurde, ging es nun weiter zu den beiden anstrengendsten Stationen des Trips: dem Forum Romanum und dem Stadtrundgang. Im Forum angekommen, fingen wir an in der Mittagssonne den Spuren der alten Römer zu folgen. Wir erkletterten Anhöhen mit beeindruckenden Ausblicken, auf welchen man nur ahnen konnte, was für eine Landschaft hier vor tausenden von Jahren gelegen haben muss und betrachteten Säulen und Gebäudeumrisse, welche älter waren als wir alle je seien könnten. Wissend, wie hier einst Menschen liefen und ihre Götter ehrten wo wir nun standen, konnte man nicht anders als Staunen. Aber unsere Zeit im Forum verging und wir machten uns auf den Weg, weiter Richtung Innenstadt. Nach einer sehr angenehmen Mittagspause, verbracht in einem der vielen klimatisierten Restaurants ging es auch schon weiter mit dem Stadtrundgang.

Wir begannen mit dem Campo di Fiori – auch bekannt als Platz der Blumen. Dort findet man jeden Tag einen der beliebtesten und sehr lebhaftesten Märkte Roms, auf dem neben natürlich Blumen auch riesigen Auswahlen an Früchten und anderen Gütern von lokalen Bauern und kleinen Händlern angeboten werden. Weiter ging es zum Pantheon, einem antiken Bauwerk, welches im Jahre 609 zu einer Kirche umfunktioniert wurde und in den Zeiten der Römer als ein Verehrungsort für die Götter genutzt wurde, so fand man dort zum Beispiel antike Figuren der Götter Venus und Mars. Als nächstes folgte die Piazza Navona, welche bekannt ist für ihr früher beherbergtes Stadium, in welchem Gladiatorenkämpfe nach dem Brand des Kolosseums ausgetragen wurden und auf welchem man bis heute den Vierströmebrunnen sehen kann, welcher 1684 erbaut wurde und damals nicht nur die bekannte Welt durch die vier Männerfiguren, welche für die vier bekannten Flüsse der damals bekannten Kontinente standen, repräsentierte, sondern auch für den Besitzanspruches des Papstes stand.

Weiter ging es mit der Fontana di Trevi, einem weiteren sehr bekannten Brunnen Roms und außerdem dem größten Brunnen Roms mit circa 26 Meter Höhe und rund 50 Meter breite. Er ist einer der bekanntesten Brunnen weltweit und außerdem bekannt für den Mythos, das wenn man auf seinem Besuch eine Münze mit der linken Hand über seine rechte Schulter wirft, man wieder nach Rom zurückkehren wird. Der Brunnen wurde über viele unterschiedliche Bauprojekte zu dem, was er heute ist, seine Zeit begann jedoch 19 Jahre vor Christus, als er als Aquädukt neben eine der Thermen in Nähe des Pantheons gebaut wurde.

Danach wurden die spanischen Treppen besichtigt, ein wichtiges Element der römischen Geschichte im Bezug auf Frankreich. So sollten diese Treppen damals in Ehre des französischen Kaisers gebaut werden, indem sie einen ehrenvollen Aufstieg zur französischen Kirche in Rom baten, jedoch gerieten der Kaiser und der Papst auf Dauer des Baues in einen Konflikt, da jeder jeweils zeigen wollte, das er Macht über den anderen hat. So gibt es auf der Außenseite der Pfeiler das Symbol der Lilie als Zeichen des französischen Kaisers, die Innenseiten sind jedoch mit einem Adler für den Papst geschmückt. Es folgten noch viele weitere Machtspielchen, weswegen der Bau der spanischen Treppen sich im Endeffekt vom Jahr 1661 bis zum Jahre 1789 zog.

Doch damit hatten wir einen anstrengenden Tag voller Bauwerke und Historie beendet und starteten in unseren entspannten Abend, den wir selbst gestalteten. So teilten sich die Gruppen, und während die einen in ein entferntes Restaurant auf der anderen Seite des Tibers gingen, erkundete ein anderer Teil die nahe Stadt und entdeckte eines der soweit besten Restaurants, abseits vom Tourismus () und umgeben von wahrlich schönen Seitenstraßen, welche abseits der Touristenstraßen einen Einblick in das normale Umfeld der Einwohner Roms gab und einem ein wahrlich magisches Gefühl gaben, während man unter mit Pflanzen bedeckten Balkonen wanderte und an jeder Ecke von schönen Blumen begrüßt wurde.

Und vielleicht versteckt sich die wahre Romantik Roms doch zwischen den stillen Häusern, zwischen welchen man die Spuren der alten Antike zwar nicht sieht, aber spürt mit jedem Schritt und jedem Atemzug, mit welchem man die kühle Luft der alten Stadt atmet. Vielleicht ist die wahre Magie Roms der so feine Schnitt zwischen moderner und antiker Kultur, welche Hand in Hand gehen und zusammen ein Bild, ein Gefühl erzeugen, welches von purem Wissen strahlt und welches einem das Gefühl gibt, das vielleicht doch damals Götter auf der Erde wandelten, über die Menschen richteten und vielleicht noch heute über uns wachen.

Am nächsten Morgen ging es mit einer kleinen Abwechslung von all der warmen Luft und Sonne weiter – es hieß auf in die Katakomben! Die Katakomben Callisto sind nur eins von rund 60 Gräbersystemen unter den Straßen Roms und eine der ersten Gemeindekatakomben der Christen. Sie strecken sich über eine Fläche von circa 15 Hektar aus und liegt bis zu 20m tief im Boden vergraben, aufgeteilt in 4 Ebenen. Sie enthält geschätzt 375.000 Tausend Gräber, wobei durch Wiederverwendung wahrscheinlich über eine Millionen Menschen hier bestattet wurden, unter anderem auch Päpste. In diesen engen, dunklen Gängen wurden alle möglichen Arten von antiken Relikten und Malereien gefunden, welche die Toten begleiteten und trotz ihrer tragischen Atmosphäre sind sie alleine für ihre Geschichte und angenehm kühle Luft ein Ausflug, der sich lohnt.

Und nun ein kleines persönliches Highlight – der Besuch im Strandbad Plinius bei Ostia. Nach einem kurzen, uns überraschenden Regenschauer machten wir uns mit der Bahn auf den Weg. Aus der U-Bahn – Station raus war es dann nur noch ein kleiner Fußweg zum Strand, so kurz das man das Meer schon hören konnte. Als wir dann den Strand erreichten, war es nicht weniger beeindruckend als gedacht – ein wunderschöner Strand, der in einem noch schöneren Meer endete, das in der Mittagssonne glitzerte und uns einlud, den heißen Mittag hier zu verbringen. Alle sehr begeistert von der auf uns zukommenden Pause und Erfrischung im Meer, versuchten wir mit größter Vorsicht den überaus heißen Sand zu überqueren und sprangen von Schatten zu Schatten, bis wir schließlich die Sonnenschirme erreichten und uns in kleinen Gruppen zusammenfanden, um den Tag mit einem angenehmen Wechsel aus Sonnen und Schwimmen zu genießen.

Nach all dem Strandspaß ging es zurück zum Hotel, wo nach einem angenehmen Abendessen in einem der lokalen Restaurants unser dritter Tag in Rom zu Ende ging. Und nach einer weiteren Nacht startete ein weiterer Tag mit einem großen Programmpunkt – die Vatikanischen Museen und der Petersdom. Für diesen Programmpunkt hatten wir eine sehr liebe deutsche Führerin, die ihr eigenes Reiseunternehmen hier in Rom hat. Die Vatikanischen Museen sind simple gefasst, unbeschreiblich. Eine dermaßen große Ansammlung an Kunst mit so vielen einzelnen, historischen Hintergründen ist einfach nicht zusammenzufassen. Von den Statuen bis zu den berühmtesten Kunstwerken – die Schule von Athen, die Sixtinische Kapelle – die Vatikanischen Museen sind ein absolutes muss für jeden, der Rom besucht. Und der Dom ist nicht weniger beeindruckend. Ein architektonisches Meisterwerk von einer dermaßen Größe, es ist wie ein Wunderwerk. Die ehrfürchtige Energie, die jeden packt, sobald man ihn betritt und die schiere Größe aufnimmt, lässt alle Stimmen verstummen, während man durch ein künstlerisches Wunderwerk mit größter religiöser Bedeutung wandert und die Geschichte zu Statuen, Päpsten und Heiligen erfährt.

Nach einer beeindruckenden Führung vorbei an weltbekannter und weltbewegender Kunst und durch die ehrfürchtigen Hallen des Petersdomes hatten wir nun einen großen Freiblock, um nochmal die Schönheit Roms selbst und frei zu erkunden. Wir wanderten durch die Straßen, aßen Eiscreme und besorgten kleine Souvenir für Freunde und Familie zuhause und genossen unseren vorletzten Tag in Rom. Am späteren Abend gab es dann das gemeinsame Abendessen – nicht im traditionellen Restaurant der Jahrgänge vor uns, aber in einem mindestens genauso schönen Lokal. Umgeben von Lichterketten, Pflanzen und der angenehmen Abendluft genossen wir unser letztes Abendessen in Rom und generell unseren letzten Abend vor dem Aufbruch, umgeben von Freunden und Pizza in einer der schönsten und ältesten Städte Europas.

Nach dem letzten Koffer kontrollieren und auschecken ging es nun weiter zu unserer Letzen Kulturellen Station – Tivoli und die Villa Hadriana. Die Villa, welche ein alter Sommersitz des Kaisers Hadrian waren, sind heute zwar nicht mehr ganz so prunkvoll wie früher, aber noch immer beeindruckend. Die circa 80 Hektar umfassende Palastähnliche Struktur erstreckt sich über ein Grundstück von 500 Hektar und beherbergte eine eigene, riesige Bibliothek, die Gemächer des Kaisers, Gemächer für Gäste und Bedienstete, eine eigene Therme und noch viel mehr Bauten. Mit eigenen Wassergräben und Teichen von unglaublicher Schönheit spiegeln die Villen auch Jahrhunderte später und in Ruinen gelegt noch immer den unglaublichen Reichtum des damaligen Kaisers und auch den Reichtum des römischen Reiches sehr gut wider. In dieser Villa wurden unglaubliche Bautechniken genutzt, die bis heute ein Paradebeispiel für das Genie der damaligen Ingenieure sind und künstlerisch unvergleichlich. Das komplette Anwesen ist neben seiner kulturellen Bedeutsamkeit ein Meisterwerk der Architektur und damaligen Kunst, was in seinem voll erbauten Zustand wohl bis heute seine gleichen suchen wird.

Doch auch dieses kulturelle Abenteuer fand sein Ende und damit machten wir uns auf nach Tivoli, für ein letztes Essen vor unserer Rückkehr nach Deutschland und um einmal die beste Eiscreme, welche es in einer kleinen Seitenstraße unweit des Zentrums in einer kleinen Eisdiele gibt, zu essen. Und damit machten wir uns auf den Weg zurück zum Flughafen und kamen im Endeffekt um 1 Uhr rum wieder in Brackwede an.

Zurückblickend war die Romfahrt für viele von uns eine bedeutende Erfahrung. Man lernte Menschen besser kennen, nachdem man fünf Tage mit Ihnen auf engstem Raum verbachte und erschuf Fotos und Erinnerungen. Und all das, während man in den Fußspuren der Geschichte wandelte. Ich glaube, manchmal haben wir nicht ganz realisiert, was für eine gravierende Größe die Monumente, welche wir uns angeschaut haben, wirklich haben, aber wenn man es überdenkt, trifft es ein. Eine Stadt der Weltgeschichte. Eine Stadt, welche sich so sehr wandelte seit Caesar und Kaiser Nero in ihr wandelten und doch nie ihre Verbindung zur Geschichte verlor und sich nun mit ihr rühmen kann. Auf dieser Reise standen wir an den Orten, an denen die alten Kaiser und römischen Bürger wandelten. Wir standen da, wo die römische Bevölkerung stand, als Caesar zu ihnen sprach. Vielleicht wandelten wir auf den gleichen Straßen, auf denen einer der Senatoren entschied, dass Caesar sterben muss. Wir besichtigten Monumente von beeindruckender Größe, welche die wahre Brillanz der Antike zeigten mit dem bloßen Fakt, dass sie nach tausenden von Jahren standen.

Wir sahen Kunstwerke, die bis heute in Erinnerung bleiben, von den berühmtesten Malern der Geschichte und realisierten erst nicht, wie beeindruckend der Faktor ist, dass wir all dies sehen können, ein kleiner Nachruf unserer tausend Jahren alten Vorfahren. Rom ist eine beeindruckende Stadt voller versteckter Magie, im stetigen Wandel und doch so antik, mit einer Energie die einen direkt in den Bann zieht. Und wenn man durch die Straßen geht, spürt man einen Funken dieser Energie, die an diesem Ort liegt, geschaffen von Jahren an Geschichte und lebhaft gemacht von den Millionen an Generationen der Menschheit, die diese Stadt erbauten, niederbrannten und wie einen Phönix aus der Asche wiedererrichteten.

Lateinkurs 2013-2018

Vatikanische Museen

Am 06.Juli 2018 ging unser Abenteuer ganz früh morgens am Bielefelder Hauptbahnhof los. Mit dem Zug fuhren wir gemeinsam nach Düsseldorf, um dort in das Flugzeug, welches uns nach Rom bringen sollte, einzusteigen. Nachmittags bezogen wir dann unsere Zimmer und machten uns frisch, da wir direkt mit unserem ersten Programmpunkt, einem Stadtrundgang zur Spanischen Treppe, dem Trevi-Brunnen und der Piazza de Populo, beginnen wollten.
Am nächsten Tag haben wir dann das Pantheon, das Kolosseum und das Forum Romanum, welches uns direkt verzaubert hat, angeschaut. Die Geschichten, die wir über die Jahre mit ihren Schauplätzen rund um das Forum Romanum übersetzt haben, bekamen nun ein Bild. An jeder Ecke konnten wir uns an eine Geschichte aus dem Lateinbuch erinnern. Jedoch war es sehr heiß, weswegen wir uns sehr über die kleinen Wasserbrunnen mitten in der Stadt gefreut haben. Die Abende hatten wir dann Zeit zur freien Verfügung, die wir trotzdem gerne zusammen verbracht haben.
Der nächste Tag begann früh, unser Ziel waren die Katakomben, in denen die Christen ihr Begräbnis erhalten haben. Früher war es so, dass nur die Reichen sich eine Bestattung leisten konnten und so wurde von den Christen dieser unterirdische Friedhof errichtet. Nachdem wir in den kalten Katakomben waren, ging es für uns an den Strand. Das Wetter war perfekt zum Baden und wir alle haben uns sehr über eine Abkühlung gefreut. Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zum Zug, um zu unserer Unterkunft zurück zu kehren.
Unseren letzten Tag verbrachten wir im Vatikan, wir bekamen eine Führung durch den Park des Papstes, dem Museum und natürlich durch die Sixtinische Kapelle und den Petersdom. Am Nachmittag bekamen wir Zeit Besorgungen und Mitbringsel zu kaufen. Manche nutzen diese Zeit um sich die etwas außerhalb gelegene Engelsburg anzuschauen. Als wir dann abends alle wieder beisammen waren, gingen wir los um das traditionelle Pizzaessen zu genießen, dabei ließen wir diese wunderschöne Reise ausklingen. Durch die kleinen Gassen ging es dann abends wieder zurück zum Hotel und wir verspürten ein letztes mal den wunderschönen Flair dieser Stadt.
Durch diese und noch vielen weiteren Abenteuer wurde diese Kursfahrt unvergesslich. Dabei bedanken wir uns beim Förderverein der uns unterstützt hat, Rom zu besuchen. Besonders danken wir aber Frau Keitel, die uns erfolgreich durch unser Latinum gebracht hat, trotz der Freitag Nachmittage, die sie mit uns verbringen musste. Auch danken wir Frau Martens und Herrn Husemann, die uns auf diese wunderschöne Reise begleitet haben.


Von Giulia Eberlein, Q1

Piazza del Popolo Blick über Rom
Piazza del Popolo Blick über Rom
Schule von Athen Fontana di Trevi
Schule von Athen Fontana di Trevi
Abschlussessen Abschlussessen
Das traditionelle Pizzaessen Das traditionelle Pizzaessen

© alle Bilder Martens & Husemann, 2018

Am frühen Samstagmorgen (25.06) warteten wir alle vor dem Brackweder Gymnasium, müde, aber mit großer Vorfreude auf das, was auf uns zukommen würde. Unsere Reise begann um 7 Uhr. Nach einer langen Busfahrt und einer kurzen Fahrt mit der Fähre kamen wir am späten Nachmittag in Canterbury an. Da wir etwas später als geplant angekommen waren, hatten wir nur eine halbe Stunde Zeit um im Supermarkt all das zu besorgen, was wir so brauchten.

Glücklicherweise haben es alle geschafft und so machten wir uns auf den Weg zum Campus der University of Kent, wo wir die Woche wohnen würden. Jede Gruppe hatte ein eigenes Haus und es gab Einzelzimmer, die alle sehr schön eingerichtet waren. Am nächsten Tag haben wir eine Stadtführung durch Canterbury gehabt und daraufhin Zeit, die Stadt selber zu erkunden. Canterbury ist eine wunderschöner Ort mit modernen, sowohl als auch historischen Orten und Gebäuden.

canterbury

Am Nachmittag haben sich einige von uns im Westgate Gardens getroffen und uns eine Auszeit gegönnt. Das Wetter war wunderschön sonnig und warm. Später haben wir noch die Canterbury Cathedral besucht und uns die ersten Referate der Woche angehört; unter anderem auch eine Führung. Die Kathedrale war riesig und atemberaubend.

Westgate Gardens

Mittwoch ging es dann mit einer Busfahrt Richtung London los. Auf dem Weg machten wir einen Stopp beim Greenwich Park, wo wir uns einige Referate angehört und den berühmten Null-Meridian aus dem Englischbuch angeschaut haben. Kurze Zeit später waren wir dann in London angekommen. In der Nähe vom Imperial War Museum stiegen wir aus und gingen in Richtung Themse. Dort gab es die letzten Anweisungen und ein Gruppenbild.

Gruppenbild

Nach 6 kurzen Stunden freier Stadtbesichtigung, trafen wir uns am berühmten Globe Theatre von Shakespeare. Direkt nebenan war die Millennium Bridge aus Harry Potter. So ging dieser schöne Tag auch zu Ende. Müde und ganz schlapp fuhren wir nach Hause und wie an allen anderen Tagen auch, machten wir es uns alle draußen ganz gemütlich und ließen den Tag schon ausklingen.

London Eye  Shakespeare's Globe Telefonzelle

So ging es dann am nächsten Tag los zum Down House, wo Charles Darwin einst lebte und sein berühmtes Werk „Die Entstehung der Arten“ verfasst hat. Dort gab es von den Schülern eine Führung durch das Haus und den großen Garten.

Darwin's House

Nach einer Abstimmung, ob wir nach Rochester fahren sollen und dort die Stadt erkunden oder nach Herne Bay fahren und am Strand chillen sollen, fuhren wir dann an den Strand.
Dort hatten wir einige Stunden Freizeit. Einige haben sich den Pier angeguckt, andere spielten Football am Strand und andere erkundeten die kleine Stadt. Nach letzten Einkäufen im naheliegenden Aldi trafen wir uns am, für uns zum Zuhause gewordenen, Bus und fuhren wieder zurück nach Canterbury.

Samstag war der letzte, aber definitiv anstrengendste Tag. Morgens mussten wir unsere Häuser räumen, denn es war Zeit, sich vom Campus zu verabschieden. Danach ging es nach Dover. Zunächst waren wir am Dover Castle, haben uns dort die verschiedenen Ausstellungen angeguckt und waren auch oben auf dem Turm. Die Aussicht war wunderschön, so wie das Wetter. Wir hatten noch sehr viel Zeit, deshalb haben wir uns in die Sonne gesetzt und einfach die schöne Aussicht und das schöne Wetter genossen.

Dover Castle Dover

Danach ging es noch in die Stadt. Die Stadt war klein, aber fein. Wir haben sogar eine Hochzeit gesehen. Später waren einige von uns im Park, wo es ein Schulfest gab und am späten Nachmittag dann das Highlight: Wir sind an den Klippen der White Cliffs gewandert. Der Weg hoch war ziemlich anstrengend und einigen ging die Puste schon früh aus, doch wir haben es durchgezogen. Oben angekommen, konnte man über ganz Dover und das Meer blicken. Es war wirklich unglaublich (und die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt!!) Wir konnten leider nicht lange bleiben, aber es war definitiv eine tolle Erfahrung.

White Cliffs

Unten angekommen haben wir uns auf den Weg zum Bus gemacht. Es war Zeit zu gehen. Die Woche in England hat viel Spaß gemacht. Das Programm war ziemlich vielfältig – von kleinen, historischen Städten, zur Metropole London, dann zum Strand – jeden Tag gab es etwas Neues zu entdecken.

Als letztes bedanken wir uns noch ganz herzlich beim Förderverein unserer Schule für die Unterstützung unserer tollen Abschlussfahrt.

Defne Cicek, Mustafa Özdemir, Amelie Schultz

Am frühen Samstag Morgen stand uns allen die Müdigkeit noch ins Gesicht geschrieben und von großer Vorfreude war noch nicht wirklich die Rede. Kurz nach sieben Uhr begann dann die Busfahrt Richtung Canterbury auf der viele von uns einfach nur ihren Schlafmangel nachholten. Nachmittags kamen wir dann in Canterbury an, wo wir zunächst einen Supermarkt besuchten und anschließend unsere Häuser auf dem Campus der University of Kent bezogen. Die Häuser waren zu unserem Erstaunen sehr modern und gemütlich eingerichtet und jeder hatte ein Zimmer für sich allein.

Am nächsten Tag fuhren wir um 9 Uhr Richtung London los. Wir kamen am Greenwich Park an, welchen wir dann auch besichtigten und wo wir zusätzlich Referate von Mitschülern anhörten. Danach hatten wir bis zur Weiterfahrt Richtung Camden Market Freizeit im Greenwich Park, wo wir dann auch unseren ersten und letzten Regen in England hatten. Nachmittags am Camden Market angekommen, waren wir von seiner bunten Vielfalt begeistert. Es gab internationales Essen von indischem Curry bis zu ausgefallenen Burgerkreationen. Abends ging die Fahrt dann wieder zurück zu unseren Häusern.

Der zweite Ausflug nach London begann mit dem Besuch des National War Museums, auf den sich Herr Philipp ganz besonders gefreut hatte. Das Museum war sehr interessant gestaltet und zusätzlich wurde die britische Sichtweise auf die Kriege ziemlich deutlich. Die Ausstellungsstücke waren auch sehr beeindruckend, da es Originale aus der damaligen Zeit sind. Nach dem Museumsbesuch gingen wir alle zusammen Richtung Themse, wo sich unsere Wege dann trennten und wir frei entscheiden durften, was wir bis zum Theaterbesuch am Abend, unternehmen wollten. Die meisten schauten sich zunächst Londons Sehenswürdigkeiten an und gingen danach in die Oxford Street um zu shoppen.

Teilnehmer in London

Um halb sieben trafen wir uns dann vor dem Globe Theatre, um uns das Theaterstück „Macbeth“ anzuschauen, worüber sich Frau Göhlmann und Frau Klos ganz besonders freuten. Wir hatten alle Stehplätzs, was mit der Zeit anstrengend wurde, doch trotzdem war die Interpretation des Stückes sehr gelungen und gefiel somit auch vielen Mitschülern. Danach genossen wir noch den Anblick der Themse bei Nacht bevor es wieder zurück Richtung Canterbury ging.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Canterbury mit einer interessanten Stadtführung. Canterburys Innenstadt ist ein sehr beeindruckender Ort, da mittelalterliches Bauwerk an moderne Kaufhäuser grenzt und zusätzlich die Straßennamen alle eine Bedeutung im Hinblick auf die Geschichte der Stadt haben. Nach der Führung hatten wir erneut die Gelegenheit den Ort nach unserem Belieben zu erkunden. Nachmittags wurden wir dann durch die Kathedrale geführt, welche sowohl von außen als auch von innen sehr prachtvoll ist. Danach konnten einige noch den „Evensong“ freiwillig besuchen. Der Rest des Tages stand uns frei zur Verfügung.

Canterbury Cathedral

Den vorletzten Tag verbrachten wir in Walmer Castle, einem großen Schloss mit vielen hübschen Gärten, welche wir zusätzlich besichtigten. Danach spazierten wir entlang der Nordseeküste nach Deal, wo uns Zeit zum Erkunden des Ortes und zum „fish and chips“ Essen gegeben wurde. Die restliche Zeit und das schöne Wetter konnten wir noch am Strand verbringen, wo einige sich auch ins Wasser trauten.

Am letzten Tag mussten wir schon um neun Uhr die Häuser verlassen, und unsere Fahrt ging Richtung Dover, wo wir am Abend auch mit der Fähre abfuhren. Davor besichtigten wir noch Dover Castle und die Innenstadt Dovers. Wir wanderten auch entlang der weißen Klippen, welche sehr bekannt für Dover sind, bevor wir abfuhren.

Teilnehmer in Dover

Nach der Wanderung waren alle sehr froh, dass sie auf der Fähre und dann im Bus auf der Rückfahrt schlafen konnten. Die Rückfahrt fühlte sich insgesamt auch viel schneller als die Hinfahrt an. Wir kamen sehr früh morgens noch vor eigentlichem Schulbeginn an und waren nach der Fahrt doch erleichtert nach Hause zu kommen.

Eleonora Kamysni, Q2

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