Die SchülerInnen des Differenzierungskurses Umweltanalytik untersuchen im Unterricht das Lutterquellgebiet im Bielefelder Stadtteil Quelle. Während einer Exkursion zur Kartierung der Quellregion stellten die SchülerInnen schockiert fest, dass das Gebiet stark vermüllt war.
Um diesem Zustand entgegenzuwirken, veranstalteten die SchülerInnen am 16.05.2019 einen Waste-Walk und räumten das Quellgebiet ordentlich auf. Hierbei wurden nicht nur fünf große Müllsäcke gefüllt, es wurde auch eine Menge Metallschrott und sogar ein weggeworfenes Fahrrad gefunden. Mit ihrer Aktion erfüllen die SchülerInnen eine Vorbildfunktion und verschaffen der Natur eine Verschnaufpause.

Welz

Schüler im Lutter Quellgebiet Schüler mit eingesammelten Müll

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Aktion „Stadtradeln“ vom 15. Juni bis zum 05. Juli

Das Brackweder Gymnasium beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion "Stadtradeln". Es geht darum, in dem Zeitraum von drei Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen - egal ob beruflich oder privat. Durch die Teilnahme an dieser Aktion zeigen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur ihren Einsatz für eine umweltfreundliche Mobilität, sie beteiligen sich auch aktiv an der Gesamtleistung des Teams „Brackweder Gymnasium“. Wie in den Jahren zuvor, werden die Teams mit besonders vielen gefahrenen Kilometern ausgezeichnet.
Nähere Informationen findet man unter www.bielefeld.de/stadtradeln.
Jeder, der möchte, kann sich dem Team „Brackweder Gymnasium“ anschließen und beim Stadtradeln mitmachen. Eine einfache Anmeldung ist möglich unter Stadtradeln. Alternativ kann auch die App zum Stadtradeln auf dem Smartphone installiert werden, mit der die Kilometerzählung besonders bequem ausfällt.
Wir freuen uns über möglichst viele Teammitglieder, die ihre gefahren Kilometer für das BwG eintragen.

Hfa

Plakat zum Stadtradeln

Alle fünften Klassen hatten in den letzten Wochen die Gelegenheit, am Workshop „Prima Wetter durch Klimaretter“ teilzunehmen. 90 Minuten lang hatten die Schülerinnen und Schüler an insgesamt neun Stationen die Gelegenheit, sich aktiv und in praktischer Umsetzung mit den Themen Erneuerbare Energien, Treibhauseffekt, Stromverbrauch, Wärmedämmung und Wasserverbrauch auseinanderzusetzen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt dazu ein bebildertes Aufgabenheft, mit dem dann selbstständig in Partner- oder Gruppenarbeit die Versuche durchgeführt und ausgewertet werden konnten.

Die Workshops sind ein kostenloses Angebot der Stadtwerke Bielefeld für die Klassen 5 und 6. Durchgeführt wurde es am Brackweder Gymnasium durch den Referenten Herrn Ole Heimbeck, der jeweils zunächst eine kurze Einführung in das Thema gab und damit zum Nachdenken und Diskutieren anregte. Anschließend unterstützte er die Gruppen zusammen mit den Lehrkräften bei der praktischen Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Neugier und Engagement bei der Sache. Thematisch wird das Thema Umwelt/ Klimaschutz im Fach Politik und/oder Erdkunde nachbereitet.

 

Hfa

Bericht zum Landtagsausflug nach Düsseldorf

Was machen eigentlich die Politiker aus Bielefeld, um unser Leben für die Zukunft besser zu gestalten? Für uns am Brackweder Gymnasium scheint dies erstmal kein Thema zu sein. Oder doch? Was wäre, wenn wir wählen gehen dürften? Würden wir etwas bewegen (wollen)? Diese Frage stand im Politikunterricht im Jahrgang 9 an. Glücklicherweise haben wir die Möglichkeit gehabt, uns auf den neusten Stand der Dinge bringen zu lassen; nämlich von unserer Abgeordneten Frau Kampmann, aus dem Wahlbezirk Bielefeld 1. Denn wir hatten die Möglichkeit, zum Landtag nach Düsseldorf mit der gesamten Stufe zu fahren.

Dort durften wir eine eigene Debatte simulieren zu dem Thema:  „Sollte jeder Mensch das Wahlrecht von Geburt an haben?“ Zunächst sollte diese Debatte im Plenarsaal durchgeführt werden. Allerdings wurde dieses Vorhaben leider oder (glücklicherweise für viele) in einen kleineren Besuchersaal verschoben. Nichtsdestotrotz war es spannend zu sehen, wie der Ablauf einer solchen Landtagssitzung mit momentan fünf Fraktionen aussieht. Als Entschädigung konnten wir für einen kurzen Zeitraum einer echten Anhörung eines Fachausschusses lauschen (besser als nichts).

Dann kam es aber zum wichtigsten Ereignis: Was im Unterricht vorbereitet wurde, war jetzt direkt notwendig, da nun Frau Kampmann uns Rede und Antwort stand. Sie erschien uns sofort sympathisch. Auch sonst wirkte sie weniger streng, sondern sehr aufgeschlossen gegenüber allen Fragen, die wir ihr stellten. Zugegeben, musste sie sich bei der einen oder anderen Frage doch ein Grinsen verkneifen. Schnell noch ein Gruppenbild gemacht und eine Stärkung zu sich genommen in Form von entschieden zu kleinen Kuchenstückchen und dann begaben wir uns auf die Rückfahrt. Es war zwar unvermeidbar, im Stau stecken zu bleiben, aber alle hatten die Möglichkeit, sich bestmöglich die Zeit im Bus zu vertreiben. Alles in allem war es ein aufregender und abwechslungsreicher Tag!

Klasse 9a im Landtag NRW

Lennard Aulenkamp, 9a

Wie war Schule denn früher? Wie heute oder ganz anders? Waren die Lehrer strenger als jetzt? Wie sah es im Klassenzimmer aus? Gab es Hausaufgaben?

Cover des Geschichtenheftes

Zum sechsten Mal hat im Sommer 2018 das Schreibprojekt des BWG mit dem AWO-Seniorenheim an der Rosenhöhe stattgefunden. Drei Tage Anfang Juli, rund um den Social Day, haben 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-11 des BwG dieses Mal an einem etwas längeren Projekt teilgenommen. Es gab neben den Gesprächen mit den Senioren auch eine kleine Schreib- und Illustrationswerkstatt.

Außerdem konnten wir unser Schreibprojekt etwas anders gestalten als die Jahre zuvor, weil wir durch das Preisgeld für den Radio-Bielefeld-Hörerpreis 2017 gemeinsam einen Ausflug machen konnten. So ging es am ersten Projekt-Nachmittag ins Museum Osthusschule in der Senne zu einer Führung und einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Hans Schumacher, einer der Gründer des Museums, hat die Senioren und Schüler in den Schulalltag der Vergangenheit entführt. Die Schüler saßen in den alten Bänken, die Senioren betrachteten alles von hinten - das Sitzen in den engen Bänken wäre für sie doch zu beschwerlich gewesen. Die Schüler staunten nicht schlecht, wie der Schulalltag früher ausgesehen hat. Bei den Senioren hingegen konnte man immer wieder bestätigendes Nicken beobachten und glückliches - manchmal auch schmerzliches Erinnern, wenn es um die Bestrafungen ging.

 

Schule damals Schule damals

Danach wurden bei Kaffee und Kuchen erste Gespräche über die Erinnerungen der Senioren an ihre eigene Schulzeit geführt. Diese Gespräche wurden am nächsten Morgen im Seniorenheim an der Rosenhöhe fortgesetzt. Dort konnten dann auch die Bewohner Besuch bekommen, die am Nachmittag zuvor nicht an dem Ausflug teilgenommen hatten. Ganz unterschiedliche Erinnerungen wurden so erzählt, immer wieder geprägt von Kriegserlebnissen.

Den Schülerinnen und Schülern war das Thema Schule natürlich ganz nah, aber auch insofern neu, als Schule und das Leben drumherum in der Erinnerung der Senioren oft so anders waren, als sie es kennen.

Davon erzählen die Geschichten in unserem neuen Heft. Wie immer sind die Informationen aus den Gesprächen mit fiktionalen Elementen ergänzt worden. Ein Teil des Preisgeldes haben wir investiert, um dieses Mal ein farbig illustriertes Heft herauszugeben.

Es ist für € 3,- im BwG oder im Seniorenzentrum Rosenhöhe zu erwerben. Die Buchhandlungen Exlibris, Klack und Schwarz und das Zeitschriften- und Lotto-Geschäft Hüwel in der Senne sind so freundlich, unser Heft ihren Kunden anzubieten.

Karen Göhlmann

 

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